Fachbereich: FTM  
Thema:

Konstruktion und Inbetriebnahme einer automatisierten Rollieranlage für KFZ- Gurtaufrollerachsen

Bearbeitet: von Christian Schmid
und Marius Stegmaier
Die Teammitglieder
Firma: ZF Group
TRW Automotive GmbH
Industriestraße 20
73553 Alfdorf
Firmenlogo
Betreuer Firma: Herr Michael Folter
Betreuer
TS Aalen:
Herr Simon Hörner

Aufgabenstellung

Die Technikerarbeit befasst sich speziell mit den aktiven Gurtaufrolllern des Unternehmens ZF
in dem die Gurtspule Typ SLL3 ist. Das Ziel dieser Technikerarbeit ist die Konstruktion und Inbetriebnahme einer automatisierten Rollieranlage für Gurtaufrollerachsen.
Dieser Prozess, der momentan weggesteuert an einer Drehmaschine erledigt wird, soll automatisiert und kraftgesteuert an einer konzipierten und ausgelegten Anlage ausgeführt werden. Die formschlüssige, unlösbare Verbindung zwischen dem aus Aluminiumspritzguss hergestellten Grundkörper und dem gestanzten und tiefgezogenen Rollierring muss mit einer von Form und Lage definierten Rollierscheibe hergestellt werden.

Randbedingungen und Vorgaben

Die Einbindung der Anlage soll in einen schon vorhandenen Maschinenpark im Musterbau erfolgen, wobei hier eine geringe Baugröße notwendig ist. Die Dokumentation der Spann- und Umformkräfte soll digital erfolgen, um somit die ständige Kontrolle der Qualität sicherzustellen.
Ein weiterer Aspekt ist die Flexibilität. Der Umbau auf verschiedene Varianten sowie auftragsspezifische Einstellungen sind wichtig, um ein großes Spulenspektrum abzudecken und Kräfteparameter bei Versuchen einstellen zu können.

Lösungen

Es wurde eine komplette Anlage entwickelt und hergestellt, die den Rolliervorgang ausführt.
Eine geringe Baugröße von 1100x600x2100 (BreitexTiefexHöhe) wurde eingehalten, sodass diese in den Musterbau zwischen anderen Maschinen eingebunden werden konnte.
Die geforderte Dokumentation der Spann- und Umformkräfte wird in einem Speicher in der SPS hinterlegt und während des Prozesses am Panel angezeigt.
Die Kräfteparameter werden mittels Kraftsensoren aufgenommen, innerhalb der SPS verarbeitet und durch elektromechanische Zylinder in das System eingeleitet.
Durch eine austauschbare Spannzange ist es nun möglich, verschiedene Versuche mit unterschiedlichen Bauteilen und Kennwerten auszuführen.