Fachbereich: FTM  
Thema:

Umbau und Neukonstruktion einer Studer S20 Rundschleifmaschine

Bearbeitet: Jonas Groß
Daniel Rief
Die Teammitglieder
Firma: GSN Schleiftechnik GmbH
Im Moosfeld 5
73495 Stödtlen
Firmenlogo
Betreuer Firma: Herr Daniel Rief
Herr Philipp Rief
Herr Stephan Feil
Betreuer
TS Aalen:
Herr Bernd Groß

Aufgabenstellung

Die Vorschubsachsen der Rundschleifmaschine sollen Umgebaut und neu realisiert werden.
Bei der verwendeten Maschine handelt es sich um eine Studer S20 Rundschleifmaschine aus dem Jahr 1990. Die Maschine wiegt ca. 1600kg und hat eine Grundfläche von ca. 2m². Die Größe der Fertigungsteile die auf diese Maschine bearbeitet werden können beträgt ø100mm x 400mm. Des Weiteren ist es möglich auf einer Studer S20 Rundschleifmaschine Teile mit einem Gewicht bis zu 20kg zu schleifen.
Ziel der Technikerarbeit war es die zuvor aufwendig verbauten Riementriebe, Hydraulikeinheit, Winkelgetriebe und Mechanik der Schleifmaschine durch angepasste Neukonstruktionen zu ersetzen.

Randbedingungen und Vorgaben

Aufgrund der Baugröße der Rundschleifmaschine ist von einer Bearbeitung auf einer Maschine abzusehen. Da dies hohe Kosten und ein erheblicher Mehraufwand zur Folge haben. Daher sollen aufwendige Nacharbeiten vermieden werden.
Desweiteren soll versucht werden möglichst viele bereits bestehende Bauteile zu verwenden.
Alle für die Umsetzung erforderlichen Bauteile müssen im CAD System modelliert und Fertigungszeichnungen erstellt werden um anschließend gefertigt werden zu können. Dabei darf die Optik und das Design der Maschine nicht verändert werden.

Lösungen

Um mit den konstruktiven arbeiten beginnen zu können mussten sämtliche Gussteile wie das Maschinenfundament, Grundkörper sowie Maschinenschlitten und Tische in ein CAD System aufgenommen werden.
Bei der Neurealisierung des Antriebs haben wir uns für einen Kugelgewindetrieb entschieden, der durch einen Servomotor angetrieben wird. Hierfür musste die Lagerung des Kugelgewindetriebs für beide Vorschubsachsen neu gestaltet sowie konstruktiv an die Maschine angepasst werden. Desweitern musste die Verbindung zwischen Kugelgewindetrieb und Maschinenschlitten neu gestaltet werden. Während der Konstruktion musste darauf geachtet werden, dass die spätere Montage möglichst unproblematisch durchgeführt werden kann.