Fachbereich: FTM  
Thema:

Erreichung einer prozessicheren Teilautomataisierung, Sicherheitsaspekte zur Erreichung der CE-Kennzeichnung.

Bearbeitet: von Klaus Launer und Alexander Sawitzky Die Teammitglieder
Firma: Wilhelm Stolz GmbH & Co. KG
Konradsbronn 8
73499 Wört
Firmenlogo
Betreuer Firma: Florian Mosshammer
Helen Stolz
Betreuer
TS Aalen:
Gerd Greiner

Aufgabenstellung

Der Auftraggeber war unzufrieden mit der bisherigen Prozesssicherheit und Sicherheit der spitzenlosen Rundschleifmaschine Ghiringhelli Typ 120.
Der Maschinenbediener soll bei seiner gefährlichen Arbeit entlastet werden und der Prozess sollte eine gewisse Sicherheit haben.
Rundteile(Schleifteile) sollten von außerhalb ein- und abgeführt werden ohne in die Maschine zu greifen, Maschinenbediener sollte trotz Sicherheitsaspekte, wie z.B. Gehäuse, leicht an die Bedienelemte der Maschine kommen.

Randbedingungen und Vorgaben

Wir hatten die Aufgabe, die Entwicklungskosten so gering wie möglich zu halten.
Mehrere Angebote anzufordern.

Lösungen

Folgende Lösungen haben wir gefunden und auch umgesetzt.
Das zu bearbeitende Teil wird auf ein Förderband mit Seitenlaschen gelegt, dieses wurde auf einem Gestell mit verstellbaren Laschen montiert um die jeweilige Spitzenhöhe anzupassen.
Das zu bearbeitende Teil wird vom Förderband auf das Prisma geführt, durch das Einlegen vieler Teile kommt es zu einem Staubetrieb an der Schleifscheibe, somit wird eine Teilautomation gewährleistet. Nach dem Schleifprozess wird das fertig bearbeitete Teil durch Druck der nachfolgenden Teile auf ein weiteres verstellbares Förderband geführt, dieses hat die Aufgabe die Teile aus der Maschine zu fördern und es dem Anschlussband zu übergeben.
Das Anschlussband hat eine höhere Geschwindigkeit als das Förderband das aus der Maschine kommt, somit können wir gewährleisten das die Teile beschleunigt werden und nicht aneinanderstoßen.
Nach dem Beschleunigen der Teile wird das Teil auf ein weiteres Förderband gebracht, dieses fördert das Teil in eine Teile-Wanne, in der die Bediener die Teile mühelos herausnehmen können um stichenprobenhaltig die IST-Maße festzustellen.
Den Punkt Sicherheit konnten wir mit einem Polycarbonatglas abheften, indem wir auf das Förderband mit Seitenlaschen das Glas auf mehreren U-Teilen befestigten.