Fachbereich: FTM  
Thema:

Layoutplanung unter Einbeziehung von Logistikplanung, Ablauforganisation und Gesamtprozessoptimierung

Bearbeitet: von Hannes Apprich
und Kevin Horvatovic
Die Teammitglieder
Firma: Maschinenfabrik Alfing Kessler GmbH
Auguste-Keßler-Straße 20
73433 Aalen
Firmenlogo
Betreuer Firma: Herr Jan Schmidt
Betreuer
TS Aalen:
Herr Josef Brenner

Aufgabenstellung

Jedes Unternehmen hat das Ziel seinen logistischen Aufwand möglichst gering zu halten bis ihr Produkt den Kunden erreicht. Aus diesem Grund ist es wichtig möglichst kurze innerbetriebliche Wege zwischen den einzelnen Fertigungsabläufen zu haben. Der Hauptschwerpunkt unserer Technikerarbeit war die Integrierung und den Umzug der Zubehörfertigung (LF2M) aus Westhausen nach Wasseralfingen zu planen. Dabei mussten wir Abhängigkeiten festlegen, in Bezug auf die Reihenfolge der umzuziehenden Maschinen. Des Weiteren war die Vorgabe die Unterbringung eines Logistikzentrums in dieser neu integrierten Halle. Bei diesem Logistikzentrum soll ein LKW innerhalb dieser Halle Beladen und Entladen werden können. Unter Rücksprache mit den Verantwortlichen dieser Fertigung, wurde die optimale Maschinenanordnung erörtert. Anhand dieser Informationen wurden unsere Layouts mithilfe von Auto CAD erstellt und optimiert. Durch den Umzug der Zubehörabteilung von der LF2 in den Bau 21 entsteht die Möglichkeit Änderungen in der LF2 vorzunehmen. Die Anordnung zweier Bearbeitungszentren konnte dadurch so geplant werden, dass eine MMB möglich ist. Durch die Zusammenstellung der zwei Bearbeitungszentren kam es zu weiteren Verschiebungen von Maschinen innerhalb der LF2, die in unsere Planung mit einbezogen und dementsprechend an den vorhandenen Layouts optimiert wurden. Da hierbei natürlich auch der Kostenfaktor im Vordergrund stand war es auch hier notwendig von einer externen Firma einen Kostenvoranschlag für diese verschiedenen Umzüge erstellen zu lassen. Das Ziel der Technikerarbeit war es unteranderem den Materialfluss an verschiedenen Bereichen zu optimieren bzw. zu erreichen. Es wurden Abhängigkeiten festgelegt. Vorhandene Layouts wurden mithilfe von Auto CAD erstellt oder gegebenenfalls optimiert. Eine Kostenaufstellung über eventuelle Einsparungen wurde ebenfalls erstellt.

Randbedingungen und Vorgaben

Wir hatten die Auflage, die Zubehörfertigung aus Westhausen zurück nach Wasseralfingen wiedereinzugliedern. Des Weiteren war dabei die Voraussetzung, dass eine Mehrmaschinenbedienung von 3 Fräszentren gewährleistet ist und der Materialfluss optimal verläuft. In einer bereits vorhandenen Fertigungshalle wurde der Materialfluss ebenfalls optimiert, die Mehrmaschinenbedienung zweier Dreh-/Fräszentren gewährleistet und Platz für Neuanschaffungen bereitgestellt.

Lösungen

- Vorhandene Layouts wurden aktualisiert und ergänzt
- Maschinenzubehör wurde vermessen und maßstabsgetreu in die Layouts eingefügt
- Abhängigkeiten für den Umzug der Fertigungshalle und der einzelnen Maschinen wurden erstellt
- Kostenvoranschläge wurden bei einer externen Maschinenumzugsfirma eingeholt
- Eine Amortisationsrechnung wurde durchgeführt