Umbau der Mehrzweckhalle

von Julian Beetz und Tobias Häußler
zusammen mit der Gemeinde Rainau
betreut von OStR Herrn Rosenberger

Überblick

Im Rahmen dieser Technikerarbeit sollte ein Entwurf zum Umbau der Mehrzweckhalle in Dalkingen entstehen. Dabei stellten wir uns folgenden Herausforderungen:

  • Einhaltung der Vorgaben und Wünsche der Bauherrschaft
  • Umstrukturierung, Funktionalität und Erweiterung der Raumaufteilung
  • Erneuerung der Dächer mit Verbesserung der Lichtverhältnisse
In Absprache mit den Vertreter der Gemeinde und den Vereinen erarbeiteten wir ein neues, verbessertes und funktionales Raumkonzept.

Ausführung

Aufgabenstellung

Bild 3: Projektbild

Anbauten der MZH (rot)

Die Gemeinde Rainau hat nach Jahren der Nutzung der Mehrzweckhalle einige Mängel der bestehenden Halle zu beanstanden. Die Lichtverhältnisse sind sehr schlecht, was zur Folge hat, dass selbst bei Tag die Halle düster wirkt. Die Barrierefreiheit ist gar nicht vorhanden und die Vereinsräume können dem benötigten Platzbedarf nicht mehr gerecht werden. Allgemein herrscht ein akuter Platzmangel. Das Gebäude wurde 1980 erbaut und hat somit ein veraltetes Aussehen. Das Projekt ist sehr umfangreich und berührt verschiedenste Teilgebiete der Bautechnik:

  • Entwurfsplanung
  • Statik
  • Baukonstruktion
  • Detailplanung

Lösung

Bild 4: Projektbild

Grundriss EG

Es wurde ein neues Raumkonzept für das EG und das OG erstellt. Die Waschräume des Sportvereins wurden umstrukturiert, da zu wenig Duschmöglichkeiten für die Fußballspieler vorhanden waren. Es wurden Behinderten WC's integriert sowie je ein Anbau für die Geräte und das Vereinsheim inklusive Technik geplant. Das Vereinsheim bekommt eine neue Teeküche mit Lagerungsmöglichkeiten und eine neue Raumaufteilung im Gesamten. Der Technikbereich wird mit einem zusätzlichen Werkstattbereich für den Hausmeister versehen. Der Bestand bekommt eine neue,wärmegedämmte Fassade. Die Dächer des Vereinheimes und der Halle werden erneuert und Dachfenster bzw. Lichtbänder eingebaut. Im Hallenbereich wird ein zusätzlicher Notausgang mit Fluchttreppe installiert.

Fazit

Durch die Größe des Projekts traten während der Bearbeitung immer neue Komplikationen in Erscheinung. Fehlende Bestandspläne mussten wir durch Aufmessen vor Ort ersetzen. Nichtsdestotrotz haben wir im Rahmen unserer Möglichkeiten die Wünsche und Vorgaben der Bauherrschaft berücksichtigt und haben ein zufrieden stellendes Ergebnis vollbracht. Wir haben aufgrund der Vielseitigkeit der Aufgabenstellung sehr viel gelernt und sind stolz auf das von uns erreichte Ziel.

Bild 5: Projektbild

Grundriss OG

Abschließend bedanken wir uns bei unseren Lehrern an der TS Aalen und allen Projektpartnern für die gute Zusammenarbeit. Der erfolgreiche Abschluss unseres Projekts ist auch ein Zeichen für die gute Ausbildungsarbeit an der TS Aalen.